Andromedagalaxie – ein Nachbar unserer Milchstraße

Mitte September 2026 war es endlich soweit. Das was wahrscheinlich jeder Smart-Teleskop Besitzer ala Dwarf, Draco oder Seestar schon zig-fach auf den Chip gebannt hat, hatte ich mir auch mit meiner semi-smart-Technik vorgenommen. Und mit dem kurzbrennweitigen SVBony SV555 war es mir dann auch sinnvoll möglich. Ich griff nochmal zur DSLR, um maximale Chipgröße zu nutzen. Die mangelnde Empfindlichkeit konnte ich verschmerzen, da Messier 31, die Andromedagalaxie, vergleichsweise hell ist und für geübte Beobachter an dunklen Plätzen selbst mit bloßem Auge als Nebelfleck erkennbar sein kann.

Andromedagalaxie (Messier 31)
Objekt: Andromedagalaxie (M31)
Aufnahmedatum: 15. + 21.09.2026
Optik: Svbony SV555 f mm: 243
Kamera: Canon EOS D600a Belichtung sek: 180×78
Montierung: Vixen GP
Nachführung: ZWO ASI 220 MM Mini

Die Wetterbindungen waren semioptimal, da immer wieder Wolken durchzogen und der Bildausschuss war dadurch relativ groß. Von rund drei Stunden Gesamt-Belichtungszeit musste ich mehr als die Hälfte wegschmeißen. Übrig blieben knapp eineinhalb Stunden Gesamtintegration.

Vorgenommen habe ich mir, wenn es die Bedingungen zulassen, eine zweite Aufnahmesitzung zu starten und die Ergebnisse zusammenzuführen, um auf die angestrebte Gesamtintegration von drei Stunden zu gelangen.

Das konnte ich eine Woche später nachholen und damit die Gesamtintegrationszeit auf fast vier Stunden erhöhen.

Spannend zu sehen, dass sich neben Messier 31 weitere Galaxien (Messier 32, Messier 110) befinden:

Andromedagalaxie (M31)
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